Stobbe 1776 - ältester bekannter Gin in Deutschland - Reserve Gin - fassgelagert 

Reserve Gin - Was ist das?


In den Angebotslisten der Spirituosenhändler tauchen immer wieder Reserve Gins auf. Viele kennen den Begriff Gran Reserva von spanischen Rotweinen oder wissen, dass gute Whiskey-Sorten sich durch bestimmte Fasslagerung auszeichnen, aber was ist ein RERSERVE GIN?

Fassgelagerter Gin = Reserve Gin

Normalerweise wird ein Gin nach der Destillation und dem Zusetzen der Botanicals aus dem Kupferkessel direkt in Flaschen abgefüllt. Dabei wird häufig batchweise vorgegangen: Ein Brennvorgang ist ein Batch und damit werden dann zumeist ein paar Hundert Flaschen Gin abgefüllt. Allenfalls erfüllt nach dem Brennvorgang noch ein Umfüllen in Metallfässer zur Zwischenlagerung, bis der Gin abgefüllt wird. So wird häufig vorgegangen.

Nicht aber beim Reserve Gin: Dort wird der Gin nach dem Destillationsvorgang und dem Zusetzen von Botanicals noch in Holzfässer umgefüllt, die zuvor z.B. andere Weine beherbergt haben. Anschliessend erfolgt eine Lagerung über mehrere Monate in diesem Fass. Das führt dazu, dass ein Teil der Aromen der früheren Inhaltsstoffe des Fasses auf den Gin übergehen und der Gin eine leichte, als angenehm empfundene Holznote erhält. Damit verbunden ist zumeist auch eine Einfärbung des Gins in Honiggelb bis goldgelb.

Man spricht dann von fassgelagerten Gins oder - neudeutsch - Reserve Gins. Unter einem Reserve Gin versteht man also einen Gin, der nach der Destillierung noch in einem Holzfass eingelagert wurde.

Aus dem Hause Stobbe Gin sind dies z.B. die Gins Stobbe Basement und Stobbe 240.
Während der Stobbe Basement Gin 5 Monate im Chardonnay-Fass gereift ist, hat der Stobbe 240 zwölf Monate im Bourbon-Fass verbracht. Er wurde zum 240-jährigen Firmenjubiläum im Hause Stobbe in limitierter Menge hergestellt.

Stobbe Reserve Gins